Mit Performance Max Kampagnen können Werbetreibende durch die Bereitstellung von Assets wie Texten, Bildern, Videos und Logos mit der Einrichtung von nur einer Kampagne Werbung über alle Google Kanäle und Inventare hinweg schalten. Durch die Analyse riesiger Datenmengen mithilfe von KI-Technologie & maschinellem Lernen identifiziert Google die vielversprechendsten Platzierungsmöglichkeiten und spricht die idealen Zielgruppen mit maßgeschneiderten Anzeigenformaten an.
Table of content
Was sind Performance Max Kampagnen bei Google Ads?
Vorteile & Nachteile von Performance Max Kampagnen
Was unterscheidet eine Performance Max Kampagne von einer Shopping Kampagne?
Gebotsstrategien bei der Performance Max Kampagne
Welche Zielgruppen können mit einer Performance Max Kampagne angesprochen werden?
Welche Kanäle können mit einer Performance Max Kampagne bespielt werden?
Anzeigenformate bei der Performance Max Kampagne
E-Commerce: Performance Max Kampagne mit Produktdatenfeed
Performance Max Kampagne in Kombination mit anderen Kampagnentypen
Erfolgsmessung & Optimierung: Wie kann man eine Performance Max Kampagne optimieren?
- Was kann man sich unter dem Kampagnentyp „Performance Max“ vorstellen?
- Die vier Säulen der Performance Max Kampagne
- Multichannel Ansatz mit der Performance Max Kampagne
- 6 Schritte zur Einrichtung einer Performance Max Kampagne
Was kann man sich unter dem Kampagnentyp "Performance Max" vorstellen?
Performance Max Kampagnen sind ein innovativer Kampagnentyp innerhalb von Google Ads, der es Werbetreibenden ermöglicht, ihre Marketingziele mit Hilfe von Automatisierung und künstlicher Intelligenz (KI) effizient zu erreichen. Diese Kampagnenart wurde entwickelt, um die Leistung über alle Google Kanäle hinweg zu maximieren und eine ganzheitliche Werbestrategie zu bieten. Im Kern nutzen Performance Max Kampagnen Googles fortschrittliche KI-Technologie, um Daten zu analysieren und die Leistung zu optimieren. Merkmale dieses Kampagnentyps sind unter anderem:
Bereitstellung von Assets
Werbetreibende laden kreative Elemente wie Bilder, Videos, Anzeigentexte und Logos hoch. Diese Assets werden dann von Google dynamisch kombiniert, um ansprechende Anzeigenformate zu erstellen.
Zieldefinition
Unternehmen legen spezifische Ziele fest, wie z. B. Umsätze, Leads, Website Traffic oder lokale Ladenbesuche. Diese Ziele dienen als Grundlage für die Optimierung der Kampagne.
Automatisierte Ausspielung
Google entscheidet basierend auf Echtzeitdaten, wo und wann die Anzeigen geschaltet werden, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Dabei werden Faktoren wie Nutzerverhalten, Suchhistorie und Interessen berücksichtigt.
Laufende Optimierung
Die Kampagne wird kontinuierlich angepasst, um die Performance zu verbessern. Dies umfasst unter anderem die Auswahl der Zielgruppen, die Optimierung der Gebote und die Priorisierung der besten Anzeigenformate & Placements.
Die vier Säulen der Performance Max Kampagne
Performance Max Kampagnen erfordern nach der Einrichtung nur minimale manuelle Optimierungen. Um dieses Versprechen eines autonomen Betriebs zu erfüllen, basiert die Technologie dieser Kampagnen auf vier Säulen:
- Maschinelles Lernen
Nutzung von Machine Learning Modellen, die Milliarden von Datenpunkten in Echtzeit analysieren und so das Verständnis von Leistungsmustern verbessern können.
- Echtzeitsignale
Sofortige Anpassung der Anzeigenauslieferung basierend auf Zielgruppendaten (Nutzerverhalten, demografische Daten, etc.). Kontinuierliche Anpassung an Markttrends und Verbrauchergewohnheiten.
- Multitouch Attribution
Kontinuierliche Echtzeitanalyse des Beitrags jedes Kanals zu Conversions, Optimierung und dynamischen Anpassung der Auslieferung.
- KI-Technologie
Automatische Erstellung personalisierter und optimierter Anzeigen für jede Zielgruppe und jeden Kanal mit Anpassung basierend auf Nutzerdaten und Kontext.
Multichannel Ansatz mit der Performance Max Kampagne
Im Zeitalter der Digitalisierung und der stark veränderten Verbrauchergewohnheiten ist es zunehmend komplexer geworden, die Customer Journey der Nutzer zu verstehen und zu verfolgen. Um die optimale Sichtbarkeit der Kampagnen und Produkte entlang der Customer Journey zu gewährleisten, ist ein Multichannel Ansatz unerlässlich. Mit Performance Max Kampagnen kann man mit der Einrichtung nur einer Kampagne alle Kanäle des Google Inventars bespielen. Die KI-Technologie passt die Auslieferung der Anzeigen so an, dass die leistungsstärksten Kanäle, Placements & Ad Formate den richtigen Nutzern ausgespielt werden.
- Google Suche
- Google Display Netzwerk (GDN)
- YouTube
- Google Maps
- Google Shopping
- Gmail
- Discover Feed
6 Schritte zur Einrichtung einer Performance Max Kampagne
Kampagnenziel definieren
Für eine Performance Max Kampagne stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, unter anderem: Umsätze, Leads, lokale Ladenbesuche, Website Traffic.
Budget und Gebotsstrategie festlegen
Ein entscheidender Schritt bei der Einrichtung ist die Festlegung, ob das Ziel die Steigerung des Conversion Volumens (Gebotsstrategie „Conversion maximieren“ oder des Umsatzwerts (Gebotsstrategie „Conversion Wert maximieren„) ist. Alternativ kann die Gebotsstrategie Ziel-CPA oder Ziel-ROAS festgelegt werden.
Kampagnenparameter festlegen
In diesem Schritt muss man unter anderem das geografische Gebiet der Kampagne und die gewünschte Sprache definieren. Man hat außerdem die Möglichkeit, bestimmte Tage oder Zeiträume für die Auslieferung auszuwählen.
Asset Gruppen konfigurieren
Es ist wichtig, Google möglichst viele kreative Elemente bereitzustellen. Achte darauf, Logo, Bilder, Videos, Überschriften und Handlungsaufforderungen (CTA) in allen verfügbaren Seitenverhältnissen & Varianten einzubinden.
Zielgruppe auswählen (Suchthemen & Zielgruppen Signal)
Diese Art von Kampagne bietet verschiedene Zielgruppen Signale: Suchthemen, Interessen und detaillierte demografische Merkmale, Demografische Merkmale, Selbst erhobene Daten.
Anzeigenerweiterungen hinzufügen
Um die Kampagne noch auffälliger zu machen empfiehlt es sich, Anzeigenerweiterungen hinzuzufügen. Dazu gehören unter anderem: Google Sitelinks, Preise, Gutscheincodes, Anrufe, Snippet, Lead Formular, Callout.
- Vorteile der Performance Max Kampagne
- Branchen mit hohem Potenzial für Performance Max Kampagnen
- Herausforderungen & Grenzen bei der Performance Max Kampagne
Vorteile der Performance Max Kampagne
Performance Max Kampagnen bieten zahlreiche Vorteile, die sie zu einer attraktiven Option für Unternehmen & Werbetreibende machen, die ihre Online Marketing Strategie optimieren möchten:
Maximale Reichweite durch Multichannel Abdeckung
Durch die Integration aller Google Kanäle können Werbetreibende potenzielle Kunden entlang der gesamten Customer Journey erreichen – von der ersten Inspiration bis zur Kaufentscheidung. Dazu gehören die Google Suche, YouTube, das Display Netzwerk (GDN), Gmail, Google Maps, der Discover Feed und Google Shopping.
Zeitersparnis & vereinfachte Verwaltung
Dank der Automatisierung müssen Werbetreibende weniger Zeit in die manuelle Verwaltung investieren. Google übernimmt die Optimierung der Kampagne basierend unter anderem auf den definierten Zielen, Gebotsstrategien & Zielgruppen Signalen. Werbetreibende können sich mehr auf die Erstellung kreativer Assets konzentrieren.
Bessere Performance durch KI: ROI-Optimierung durch intelligente Gebotsstrategien und zielbasierte Ansätze
Performance Max Kampagnen nutzen fortschrittliche KI-Technologien und maschinelles Lernen, um datenbasierte Entscheidungen zu treffen und die Anzeigenleistung kontinuierlich zu verbessern. Die Algorithmen analysieren Nutzerverhalten, Interessen und Echtzeitdaten, um die Anzeigen optimal auszuspielen.
- Besseres Zielgruppen Targeting durch KI & besseres Verständnis von Nutzern und Customer Journey
Durch die Analyse von Absichten, Verhaltensweisen und anderen Indikatoren identifiziert Performance Max präzisere Zielgruppen, die von herkömmlichen Kampagnen nicht erfasst werden. Dadurch wird die Anzeigenrelevanz optimiert und die Kampagnenleistung deutlich verbessert.
Branchen mit hohem Potenzial für Performance Max Kampagnen
- E-Commerce
Performance Max bietet die Möglichkeit, durch Verknüpfung eines Produktdatenfeeds einen breiten Produktkatalog zu bewerben. Saisonalität wird durch KI berücksichtigt, um sich automatisch an Schwankungen im Verhalten und der Nachfrage anzupassen.
- Lokaler Handel
Performance Max bietet erweiterte Funktionen zur Erfassung von Offline Conversions, wie z. B. Ladenbesuche. So können Ladenbesitzer die tatsächliche Wirkung ihrer Online Werbekampagnen auf die Umsätze im Ladengeschäft messen.
- Reise & Tourismus
Das maschinelle Lernen bei Performance Max Kampagnen berücksichtigt alle komplexen Aspekte des Reisekaufprozesses, um Anzeigen zum richtigen Zeitpunkt über alle verfügbaren Kanäle auszuspielen. Darüber hinaus bietet dieser Kampagnentyp die Möglichkeit, Nutzer basierend auf deren gewünschten Reiseziel, Reisedatum, Budget usw. gezielt anzusprechen.
- B2B Sektor
Performance Max ist ein leistungsstarkes Tool für B2B Unternehmen zur Generierung qualifizierter Leads. Dieser Kampagnentyp ermöglicht die Konvertierung potenzieller Kunden durch personalisierte und kontextbezogene Anzeigen in Kunden. Darüber hinaus trägt Performance Max zur Kundenbindung bei, indem ergänzende Produkte oder Dienstleistungen ausgespielt werden können, die auf die Bedürfnisse jedes Kunden zugeschnitten sind.
Herausforderungen & Grenzen bei der Performance Max Kampagne
Trotz ihrer vielen Vorteile gibt es auch einige Herausforderungen, die bei der Nutzung von Performance Max Kampagnen berücksichtigt werden sollten:
- Weniger Kontrolle
Da Google viele Entscheidungen automatisiert trifft, haben Werbetreibende weniger Einfluss auf Details wie die Auswahl der Placements/Kanäle bzw. generell eingeschränkten Einfluss auf die Kampagnensteuerung.
Eingeschränkte Transparenz
Das Reporting ist weniger granular im Vergleich zu anderen Kampagnentypen. Werbetreibende erhalten eingeschränkte Einblicke in die Leistung einzelner Kanäle oder Platzierungen.
Hohe Abhängigkeit von Google Daten
Da die Kampagne stark auf die Automatisierung durch Google setzt, hängt ihr Erfolg maßgeblich von der Genauigkeit und Effizienz der Algorithmen ab. Werbetreibende haben wenig Einfluss darauf, wie diese Entscheidungen getroffen werden.
- Mögliche Kannibalisierung bestehender Kampagnen
Als Einzelhändler kann man Kampagnen für maximale Performance oder Standard Shopping Kampagnen jeweils mit einem Produktdatenfeed nutzen, um das Online Sortiment oder lokale Sortiment zu bewerben. Ein Produktdatenfeed kann über die Verknüpfung des Google Merchant Centers mit Google Ads in der Kampagne verwendet werden.
Performance Max Kampagne
- Definition und Fokus
Performance Max Kampagnen sind ein relativ neuer Ansatz, der über die klassischen Shopping Anzeigen hinausgeht. Sie nutzen automatisierte Technologien und künstliche Intelligenz, um Anzeigen nicht nur in der Google Suche, sondern auch auf YouTube, Gmail, Display Netzwerk (GDN), Google Maps und im Discover Feed auszuspielen.
- Automatisierung und Steuerung
Performance Max Kampagnen setzen stark auf Automatisierung. Google nutzt maschinelles Lernen, um Zielgruppen, Anzeigenformate und Platzierungen optimal zu kombinieren. Der Werbetreibende liefert lediglich kreative Assets wie Bilder, Videos und Texte sowie grundlegende Zielvorgaben. Die Plattform übernimmt dann die Optimierung, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Dies spart Zeit, schränkt jedoch die direkte Kontrolle ein.
- Zielgruppenansprache
Performance Max Kampagnen sprechen auch Nutzer an, die möglicherweise noch nicht aktiv nach einem Produkt suchen, aber Interesse zeigen könnten. Durch die Nutzung von Daten aus verschiedenen Google Kanälen können diese Kampagnen potenzielle Kunden entlang der gesamten Customer Journey erreichen – von der ersten Inspiration bis zur finalen Kaufentscheidung.
- Wo werden die Anzeigen ausgespielt?
Shopping Tab (Produkte), Google Suche, Google Bilder, Google Display Netzwerk (GDN), YouTube, Gmail, Discover Feed, Google Maps
- Ad Formate
Shopping Ads, GDN Ads, Text Ads, YouTube Video Ads
- Ad Creatives
Anzeigen werden automatisch basierend auf den vom Werbetreibenden in Asset Gruppen (z. B. Text, Bild, Video) und im Merchant Center Produktdatenfeed bereitgestellten Assets generiert.
- KI-Funktionen
- Zielgruppen Signale zur Ausrichtung der Kampagne auf die Zielgruppe
- Erweiterung der finalen URL
- Gebote anpassen, um Neukunden zu gewinnen
- Asset Optimierung
Standard Shopping Kampagne
- Definition und Fokus
Shopping Kampagnen konzentrieren sich primär auf die Bewerbung von Produkten in der Google Suche und im Google Shopping Tab. Sie basieren auf Produktdaten aus dem Google Merchant Center und zeigen potenziellen Kunden relevante Anzeigen, wenn sie nach bestimmten Produkten suchen. Diese Kampagnen sind ideal für Einzelhändler, die gezielt ihre Produktpalette präsentieren möchten.
- Automatisierung und Steuerung
Bei Shopping Kampagnen hat der Werbetreibende mehr Kontrolle über Gebotsstrategien, Keywords und Ausrichtung. Dies ermöglicht eine präzise Steuerung, erfordert jedoch auch mehr manuelle Arbeit und Expertise.
- Zielgruppenansprache
Shopping Kampagnen richten sich an Nutzer, die aktiv nach Produkten suchen. Sie bedienen sich einer pull-basierten Strategie, bei der die Nachfrage bereits vorhanden ist. Das bedeutet, dass die Anzeigen nur dann erscheinen, wenn ein Nutzer eine relevante Suchanfrage eingibt.
- Wo werden die Anzeigen ausgespielt?
Shopping Tab, Google Suche, Google Bilder, Google Suchnetzwerk Partner, Google Maps
- Ad Formate
Shopping Ad
- Ad Creatives
Anzeigen werden basierend auf den im Google Merchant Center Produktdatenfeed bereitgestellten Assets erstellt. Zusätzliche Creative Assets (z. B. Text, Bild, Video) sind nicht verfügbar.
Google Ads bietet eine Vielzahl von Gebotsoptionen, die speziell darauf ausgelegt sind, unterschiedliche Marketingziele (Umsätze, Leads, lokale Ladenbesuche, Website Traffic) zu unterstützen:
- Conversion maximieren
- Conversion Wert maximieren
- Ziel-CPA
- Ziel-ROAS
- Best Practice beim Einsatz von Gebotsstrategien
Conversion maximieren
Die Gebotsstrategie „Conversion maximieren“ ist ideal für Werbetreibende, die mit ihren Kampagnen möglichst viele Conversions erzielen wollen – sei es ein Kauf, eine Anmeldung oder eine andere gewünschte Aktion. Google Ads verwendet dabei maschinelles Lernen, um die Anzeigen an Nutzer auszuspielen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit konvertieren werden. Google optimiert die Gebote basierend auf den historischen Daten der Kampagne und dem Verhalten der Nutzer. Die Plattform analysiert Faktoren wie Gerätetyp, Standort, Tageszeit und Interessen, um die Anzeigen gezielt auszuspielen.
Conversion Wert maximieren
Die Gebotsstrategie „Conversion Wert maximieren“ ist darauf ausgerichtet, den Gesamtwert der Conversions zu erhöhen. Dies ist besonders nützlich für Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen mit unterschiedlichen Preisen anbieten und den Umsatz maximieren möchten. Google Ads optimiert die Gebote basierend auf dem geschätzten Wert jeder Conversion, um den maximalen Umsatz zu erzielen.
Ziel-CPA
Die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ ist ideal für Werbetreibende, die eine feste Kostenobergrenze für jede Aktion festlegen möchten. Mit dieser Strategie kann man sicherstellen, dass die Kampagne effizient bleibt und die Kosten pro Aktion im Rahmen bleiben. Man gibt einen Ziel-CPA vor, z. B. 10 € pro Aktion. Google Ads optimiert die Gebote so, dass die durchschnittlichen Kosten pro Aktion diesen Wert nicht überschreiten.
Ziel-ROAS
Die Gebotsstrategie „Ziel-ROAS“ richtet sich an Unternehmen, die ihre Anzeigen nach einem bestimmten Return on Ad Spend optimieren möchten. Diese Strategie ist besonders geeignet für E-Commerce Unternehmen, die ihre Ausgaben genau kontrollieren und sicherstellen möchten, dass jede Investition rentabel ist. Man legt einen Ziel-ROAS fest, z. B. 300 % (3-facher Umsatz im Vergleich zu den Werbekosten). Google Ads passt die Gebote so an, dass die Kampagne diesen Zielwert erreicht.
Best Practice beim Einsatz von Gebotsstrategien
Der Erfolg von Performance Max Kampagnen hängt in erster Linie von der Menge der bereitgestellten Daten ab. Daher ist ein perfekt implementierter Tagging Plan für das Tracken der Conversions Voraussetzung, da die Kampagne sonst möglicherweise nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt. Um die beste Leistung mit einer Performance Max Kampagne zu erzielen, beginne am besten mit der Gebotsstrategie „Conversion maximieren“, bis >50 Conversions erreicht wurden. Danach kann ein Wechsel zu „Ziel-CPA“ oder „Ziel-ROAS“ erfolgen.
Kampagne mit „Ziel-CPA“ Gebotsstrategie: Lege ein Tagesbudget fest, das mindestens dem 15-fachen des Ziel-CPA entspricht.
Kampagne mit „Ziel-ROAS“ Gebotsstrategie: Lege ein Tagesbudget fest, das mindestens dem 20-fachen des erwarteten durchschnittlichen Ziel-ROAS entspricht. Verwende zu Beginn den ROAS Wert der vergangenen 30 Tage und passe bei Bedarf den Wert an, nachdem 50 Conversions auf Anzeigengruppenebene erfasst wurden.
Kampagne mit „Conversion Wert maximieren“ Gebotsstrategie: Lege ein Tagesbudget fest, das mindestens dem 15-fachen des erwarteten durchschnittlichen CPA entspricht.
Kampagne mit „Conversion maximieren“ Gebotsstrategie: Lege ein Tagesbudget von mindestens dem 15-fachen des erwarteten durchschnittlichen CPA fest.
Kampagne mit „Klicks maximieren“ Gebotsstrategie: Mindestens 100 € pro Tag und Anzeigengruppe sind empfehlenswert.
- Zielgruppen Signale bei der Performance Max Kampagne
- Selbst erhobene Daten
- Benutzerdefinierte Segmente
- Google Segmente: Interessen und detaillierte demografische Merkmale
- Demografische Segmente
- Suchthemen
- Ausrichtung auf Neukundengewinnung
Zielgruppen Signale bei der Performance Max Kampagne
Signale bzw. Zielgruppen Signale sind eine Funktion innerhalb von Performance Max Kampagnen, mit der man Google Informationen über die ideale Zielgruppe bereitstellen kann. Diese Signale können auf selbst erhobenen Daten, benutzerdefinierten Segmenten, Interessen & detaillierten demografischen Merkmalen, demografischen Merkmalen oder Suchthemen bestehen.
- Zielgruppen auf Basis von selbst erhobenen Daten
- YouTube Nutzer
- Google Analytics 4 Segmente
- Kundenlisten
- Lead Formular Segmente
- App Nutzer
- Website Besucher
- Zielgruppen auf Basis von benutzerdefinierten Segmenten
Nutzer basierend auf Suchaktivitäten, heruntergeladenen Apps oder besuchten Websites
- Zielgruppen auf Basis von Interessen und detaillierten demografischen Merkmalen
Nutze Google Zielgruppensegmente, wie zum Beispiel:
- Kaufbereite Zielgruppen (In-Market)
- Lebensereignisse
- Detaillierte demografische Merkmale
- Gemeinsame Interessen (Affinität)
Benutzerdefinierte Interessen
Zielgruppen auf Basis von demografischen Merkmalen
- Geschlecht
- Alter
- Elternstatus
Haushaltseinkommen
Suchthemen
Welche Wörter oder Wortgruppen verwenden Nutzer bei der Suche nach Produkten oder Dienstleistungen besonders häufig?
Selbst erhobene Daten
Remarketing Listen sind eine der effektivsten Quellen für Zielgruppen Signale. Sie enthalten Nutzer, die bereits mit der Marke interagiert haben, z. B.
Website Besucher (zum Beispiel Nutzer, die die Website besucht haben, Nutzer, die bestimmte Produkte auf der Website angesehen haben, Warenkorbabbrecher).
App Nutzer, die eine mobile App heruntergeladen haben.
Nutzer die ein Lead Formular abgesendet haben.
Kundenlisten (wenn man über eine Liste mit E-Mail Adressen, Telefonnummern oder anderen Daten der bestehenden Kunden verfügt, kann man diese in Google Ads hochladen und gezielt ansprechen, ausschließen oder potenzielle Neukunden gewinnen, die ähnliche Merkmale aufweisen).
Nutzer, die mit Videos auf YouTube interagiert haben.
Benutzerdefinierte Segmente
Erreiche deine Zielgruppe anhand relevanter Suchbegriffe, die Nutzer auf Google Plattformen verwenden. Erstelle ein benutzerdefiniertes Segment mit 10-15 der leistungsstärksten Suchbegriffe. Es können Nutzer basierend auf Suchaktivitäten, heruntergeladenen Apps oder besuchten Websites angesprochen werden:
Nutzer mit einem bestimmten Interessengebiet oder einer bestimmten Kaufabsicht (Keywords).
Personen, die in der Google Suche einen bestimmten Begriff verwendet haben (Suchbegriffe).
Google Segmente: Interessen und detaillierte demografische Merkmale
- Kaufbereite Zielgruppen (In-Market)
Kaufbereite Zielgruppen bestehen aus Nutzern, die aktiv nach Produkten oder Dienstleistungen suchen und kurz vor einer Kaufentscheidung stehen. Diese Zielgruppen sind besonders wertvoll, da sie bereits ein hohes Kaufinteresse zeigen. Zum Beispiel:
- Kleidung & Accessoires
- Immobilien
- Sport & Fitness
Finanzdienstleistungen
Lebensereignisse
Diese Kategorie ermöglicht es, folgende Segmente anzusprechen:
- Haus oder Wohnungskauf
- Hochschulabschluss
- Hochzeit
- Jobwechsel
- Neues Haustier
- Renovierung
- Ruhestand
- Umzug
- Unternehmensgründung
- Detaillierte demografische Merkmale
Diese Kategorie ermöglicht es, folgende Segmente anzusprechen:
- Elternstatus
- Familienstand
- Bildung
- Wohneigentumsstatus
- Stellenmarkt
Gemeinsame Interessen (Nutzer mit einer Affinität zu einer bestimmten Kategorie)
Mit Affinity Audiences können Nutzer angesprochen werden, die langfristiges Interesse an bestimmten Themen oder Kategorien zeigen. Diese Zielgruppen basieren auf dem Online Verhalten der Nutzer und umfassen Interessen wie zum Beispiel:
- Reisen
- Fahrzeuge und Transport
- Beauty & Wellness
- Haus & Garten
Demografische Segmente
Demografisches Targeting ermöglicht es, bestimmte
- Altersgruppen
- Geschlechter
- Elternstatus
- Haushalts Einkommensbereiche
anzusprechen.
Suchthemen
Mit Suchthemen in Performance Max Kampagnen kann man Google wertvolle Informationen darüber geben, wonach potenzielle Kunden suchen und welche Themen zu Conversions führen könnten.
Ausrichtung auf Neukundengewinnung
Standardmäßig werden gleich hohe Gebote für Neu- und Bestandskunden abgegeben. Mit der Funktion „Gebote anpassen, um Neukunden zu gewinnen“ kann man einstellen, dass eine Optimierung im Hinblick auf die Kundenakquisition vorgenommen wird.
Performance Max Kampagnen ermöglichen Werbetreibenden, ihre Anzeigen über eine Vielzahl von Kanälen hinweg zu schalten. Mit der Automatisierung durch maschinelles Lernen optimiert Google die Platzierung der Anzeigen, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Im Gegensatz zu traditionellen Kampagnentypen wie Such-, Display- oder Video Kampagnen, bei denen man gezielt steuern kann, wo die Anzeigen erscheinen, übernimmt bei Performance Max Kampagnen Googles Algorithmus die Platzierungsentscheidungen. Kanäle, die von Performance Max Kampagnen abgedeckt werden:
Google Suche: Die Anzeigen erscheinen in den Suchergebnissen, wenn Nutzer nach relevanten Keywords suchen.
YouTube: Videoanzeigen werden vor, während oder neben Videos auf YouTube ausgespielt.
Google Display Netzwerk (GDN): Banner- und Bildanzeigen können auf Millionen von Websites und Apps erscheinen, die Teil des Google Display Netzwerks sind.
Google Shopping: Produktanzeigen werden direkt in den Suchergebnissen und im Shopping Tab (Produkte) ausgespielt.
Gmail: Anzeigen erscheinen im Promotion Tab des Gmail Posteingangs.
Google Maps: Lokale Anzeigen werden Nutzern angezeigt, die nach Geschäften oder Dienstleistungen in ihrer Nähe suchen.
Discover Feed: Native Anzeigen erscheinen im Google Discover Feed, der personalisierte Inhalte basierend auf den Interessen der Nutzer zeigt.
- Kanalsteuerung/Placement Kontrolle bei Performance Max Kampagnen
- Google Suche
- YouTube
- Google Display Netzwerk (GDN)
- Google Maps
- Discover Feed
- Shopping Tab
- Gmail
Kanalsteuerung/Placement Kontrolle bei Performance Max Kampagnen
Bei Performance Max Kampagnen kann man nicht manuell auswählen, welche Kanäle bespielt werden sollen (man hat keine Möglichkeit, einzelne Kanäle gezielt ein oder auszuschließen). Dieser Kampagnentyp ist so konzipiert, dass alle verfügbaren Kanäle gleichzeitig genutzt werden, Google übernimmt die Verteilung der Anzeigen basierend auf Daten wie Nutzerverhalten, Interessen und Conversion Wahrscheinlichkeit.
Warum gibt es diese Einschränkung?
Der Hauptgrund, warum Google keine manuelle Kanalsteuerung bei Performance Max Kampagnen erlaubt, liegt in der Philosophie hinter diesem Kampagnentyp. Performance Max wurde entwickelt, um Werbetreibenden eine ganzheitliche Lösung zu bieten, die kanalübergreifend arbeitet und maximale Ergebnisse liefert. Die Automatisierung ermöglicht es Google, flexibel auf Veränderungen im Nutzerverhalten zu reagieren und die Anzeigen dort auszuspielen, wo sie die beste Leistung erzielen. Indem alle Kanäle integriert werden, kann Google die gesamte Customer Journey abdecken – von der ersten Berührung mit der Marke (z. B. durch eine YouTube Anzeige) bis hin zur finalen Conversion (z. B. durch eine Suchanzeige). Während diese Automatisierung Zeit spart und oft gute Ergebnisse liefert, bedeutet sie auch, dass Werbetreibende weniger Kontrolle darüber haben, wo ihre Anzeigen letztendlich erscheinen.
- Wie kann man dennoch Einfluss auf die Ausspielung nehmen?
Trotz der eingeschränkten direkten Steuerungsmöglichkeiten gibt es einige Strategien, mit denen man die Ausspielung der Anzeigen beeinflussen kann:
Ausschluss bestimmter Inhalte (Inventartyp) auf Kontoebene
Wähle einen Inventartyp aus, damit die Anzeigen in Inhalten ausgeliefert werden, die zur Marke passen: Erweitertes Inventar, Standard Inventar, Eingeschränktes Inventar.
Listen mit auszuschließenden Keywords auf Kontoebene
Markenausschlüsse auf Kampagnenebene
Wenn man Marken ausschließt, werden die Anzeigen bei Suchanfragen, die diese Marken enthalten, nicht ausgeliefert.
- Ausschlüsse von Altersgruppen auf Kampagnenebene
Jegliche altersspezifischen demografischen Hinweise, die für Asset Gruppen in der Kampagne aktiv sind, werden von Altersausschlüssen überschrieben.
Google Suche
Die Google Suche ist einer der wichtigsten Kanäle, die mit Performance Max Kampagnen bespielt werden können. Hier erscheinen die Anzeigen direkt in den Suchergebnissen, wenn Nutzer nach relevanten Keywords suchen. Anders als bei klassischen Suchnetzwerk Kampagnen muss man jedoch keine spezifischen Keywords festlegen – allerdings hat man mit der Eingabe von „Suchthemen“ eine Möglichkeit, dem Google Ads Algorithmus Hinweise auf die Suchanfragen zu geben, für die Anzeigen möglicherweise relevant sein könnten. Dadurch erreicht man potenzielle Kunden genau dann, wenn sie aktiv nach Produkten oder Dienstleistungen suchen.
YouTube
YouTube ist ein weiterer zentraler Kanal, der von Performance Max Kampagnen abgedeckt wird. Mit über zwei Milliarden monatlich aktiven Nutzern bietet YouTube eine enorme Reichweite und die Möglichkeit, visuell ansprechende Videoanzeigen zu schalten. Ob kurze Produktclips, Markenbotschaften oder Tutorials – Performance Max sorgt dafür, dass die Videos gezielt vor den richtigen Zielgruppen ausgespielt werden. Besonders effektiv ist dieser Kanal, um Markenbekanntheit aufzubauen und emotionale Verbindungen zu schaffen.
Google Display Netzwerk (GDN)
Das Google Display Netzwerk umfasst Millionen von Websites, Apps und anderen digitalen Plattformen, auf denen die Anzeigen geschaltet werden können. Mit Performance Max Kampagnen hat man Zugang zu diesem riesigen Netzwerk und kann Banner-, Bild- oder Textanzeigen platzieren. Dank Googles maschinellem Lernen werden die Anzeigen automatisch auf den Seiten ausgespielt, die für die Zielgruppe am relevantesten sind.
Google Maps
Google Maps ist ein entscheidender Kanal für lokale Unternehmen, die Anzeigen können in den Suchergebnissen innerhalb von Google Maps erscheinen, wenn Nutzer nach lokalen Geschäften oder Dienstleistungen suchen. Dieser Kanal ist besonders wertvoll für Restaurants, Einzelhändler oder Dienstleister, die ihre Präsenz in der Umgebung stärken möchten.
Discover Feed
Der Discover Feed von Google bietet eine weitere spannende Möglichkeit, Zielgruppen anzusprechen. Google Discover ist ein personalisierter Nachrichtenfeed, der Nutzern relevante Inhalte empfiehlt, ohne dass sie aktiv suchen müssen. Er basiert auf den Interessen und dem Suchverhalten des Nutzers, um relevante Artikel, Nachrichten, Videos und andere Inhalte zu präsentieren.
Shopping Tab
Für Online Händler ist Google Shopping ein unverzichtbarer Kanal. Produktanzeigen erscheinen direkt in den Suchergebnissen und im Shopping Tab (Produkte), wenn Nutzer nach Artikeln/Produkten suchen. Dabei werden Bilder, Preise, Name des Händlers, Versandkosten und weitere Produktdetails angezeigt, um den Kaufprozess für Nutzer zu erleichtern.
Gmail
Diese Anzeigen erscheinen entweder im Promotion Tab im Gmail Posteingang oder als interaktive Anzeigen, die Nutzer direkt zum Klicken animieren. Gmail Anzeigen sind besonders effektiv, um persönliche und gezielte Botschaften zu übermitteln, da sie direkt in einem Umfeld erscheinen, das Nutzer täglich nutzen.
Performance Max Kampagnen sind darauf ausgelegt, responsive Anzeigen über mehrere Kanäle hinweg zu schalten. Google nutzt maschinelles Lernen und kombiniert dynamisch Text-, Bild- und Videoelemente, um die passenden Formate für den jeweiligen Kanal und Zielgruppe auszuwählen. Um diese Vielseitigkeit auszunutzen, ist es entscheidend, dass Anzeigen in verschiedenen Formaten & Seitenverhältnissen vorliegen.
- Asset Gruppen bei der Performance Max Kampagne
- Überschriften, Anzeigentitel & Textzeilen
- Logo
- Bildanzeigen
- Videoanzeigen
- Anzeigenerweiterungen
Asset Gruppen bei der Performance Max Kampagne
Asset Gruppen sind ein essenzieller Bestandteil von Performance Max Kampagnen und dienen vor allem dazu, die Creatives (Text-, Bild- und Videoelemente) zu strukturieren. Es empfiehlt sich, Asset Gruppen wie bei anderen Kampagnentypen Anzeigengruppen nach einem gemeinsamen Thema zu organisieren. Man kann Asset Gruppen beispielsweise nach den verschiedenen Produkten oder Dienstleistungen, die man anbietet, unterteilen. Man kann beim Erstellen der Kampagne eine Asset Gruppe erstellen und weitere Asset Gruppen zu bereits erstellten Kampagnen hinzufügen. Je mehr Assets man den Asset Gruppen bereitstellt, desto mehr Anzeigenformate kann das System erstellen und desto mehr Inventar kann die Anzeige nutzen. Wichtige Bestandteile einer Asset Gruppe:
Markenrichtlinien: Name des Unternehmens, Logo.
Assets: Finale URL, Texte, Bilder, Videos, Anzeigenerweiterungen und CTA, die in den Anzeigen verwendet werden.
Asset Optimierung: Anpassung der Texte, finale URL, Optimierung von Videos.
- Signale & Zielgruppen Signale: Über Zielgruppen Signale erhält Google wertvolle Informationen zu den Nutzern, die man erreichen möchte.
Überschriften, Anzeigentitel & Textzeilen
- Überschrift
Der Anzeigentitel ist die erste Zeile der Anzeige. Er darf bis zu 30 Zeichen umfassen. Man kann bis zu fünf Titel hinzufügen. Diese werden in den Anzeigen mit anderen Assets kombiniert. Die Länge des sichtbaren Anzeigentitels ist von der Website abhängig, auf der die Anzeige ausgeliefert wird.
- Langer Anzeigentitel
Der lange Anzeigentitel ist die erste Zeile der Anzeige und wird in größeren Anzeigen anstelle des kurzen Titels ausgeliefert. Er kann bis zu 90 Zeichen umfassen.
- Textzeile
Die Textzeile steht unter dem Anzeigentitel und bietet zusätzlichen Kontext oder Informationen. Sie darf bis zu 90 Zeichen umfassen. Man kann bis zu fünf Textzeilen hinzufügen.
Logo
- Quadratisches Logo (1 : 1)
Empfohlene Größe: 1200 × 1200
- Optional: Logo im Querformat (4:1)
- Empfohlene Größe: 1200 × 300
Bildanzeigen
Bildanzeigen sind ideal, um die Marke visuell zu präsentieren und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Sie kommen vor allem im Google Display Netzwerk zum Einsatz, das Millionen von Websites und Apps umfasst. Dieses Format eignet sich besonders gut, um Markenbekanntheit aufzubauen und emotionale Verbindungen zu schaffen.
- Bild im Querformat (1,91 : 1)
Empfohlene Größe: 1200 × 628
- Quadratisches Bild (1:1)
Empfohlene Größe: 1200 × 1200
- Optional: Bild im Hochformat (4:5)
- Empfohlene Größe: 960 × 1200
Videoanzeigen
Videoanzeigen werden vor allem auf YouTube ausgespielt, können aber auch in anderen Kanälen wie im Discover Feed erscheinen. Videos bieten die Möglichkeit, komplexe Botschaften zu vermitteln und Nutzer emotional zu erreichen. Ob Produktvorstellungen, Tutorials oder inspirierende Geschichten – mit Videoanzeigen kann man die Zielgruppe effektiv ansprechen. Wenn man keine eigenen Videos zur Verfügung hat, kann Google anhand der Assets automatisch Videos erstellen.
Anzeigenerweiterungen
Google Sitelink Erweiterung: Mit Sitelinks werden in den Anzeigen zusätzliche Links eingefügt. Ein Nutzer kann auf einen Link klicken und gelangt direkt zur Webseite.
Gutscheincodes: Möglichkeit, Werbeaktionen hinzuzufügen.
Preise: Mit dieser Erweiterung schafft man mehr Platz, um Produkte und Dienstleistungen mit einem Preis zu präsentieren.
Anrufe: Nutzer sehen die Telefonnummer (auf Desktop) oder können auf eine Schaltfläche (auf Mobilgeräten) klicken, um das Unternehmen direkt anzurufen.
Callout Erweiterung: Mit Zusatzinformationen kann man in der Anzeige zusätzlichen Text zu beliebten oder besonderen Aspekten des Unternehmens einblenden.
Snippet Erweiterung: Mit Snippets kann man mehr Platz schaffen, um bestimmte Aspekte der Produkte und Dienstleistungen hervorzuheben.
Lead Formular: Mit Lead Formularen kann man das Interesse potenzieller Kunden wecken, die nach dem Unternehmen, Produkten oder Dienstleistungen suchen. Nutzer können auf die Anzeige klicken, um das Formular zu öffnen oder die Website aufzurufen.
Im E-Commerce ist es entscheidend, potenzielle Kunden zur richtigen Zeit mit den richtigen Produkten anzusprechen. Performance Max Kampagnen mit einem Produktdatenfeed aus dem Google Merchant Center sind darauf ausgelegt, genau dies zu tun. Sie kombinieren alle verfügbaren Google Plattformen in einer einzigen Kampagne. Shopping Anzeigen zeigen Produkte (einschließlich Bilder, Preise und Produktdetails) direkt in den Google Suchergebnissen und im Shopping Tab (Produkte).
- Der Produktdatenfeed im Google Merchant Center
- Eintragsgruppen bei der Performance Max Kampagne
- Best Practices für Performance Max Kampagnen im E-Commerce
Der Produktdatenfeed im Google Merchant Center
Der Google Merchant Center Produktdatenfeed enthält wichtige Informationen wie Produktbilder, Preise, Beschreibungen und Verfügbarkeit. Diese Daten können direkt in die Performance Max Kampagne eingebunden werden. Der Produktdatenfeed ist das Herzstück dieser Kampagne. Er muss korrekt, vollständig und aktuell sein, da er die Grundlage für die Anzeigen darstellt. Achte darauf, dass folgende Informationen enthalten sind:
ID: Die eindeutige Kennung des Produkts, verwende für jedes Produkt einen eindeutigen Wert.
Produktname/Titel: Klar und präzise, damit Nutzer sofort verstehen, worum es geht.
Beschreibung: Aussagekräftig und informativ, um Interesse zu wecken.
Produkt URL: Die Landingpage des Produktes.
Zustand: Neu, Aufgearbeitet oder Gebraucht.
Preis: Gib den richtigen Preis des Produkts an und achte darauf, dass er mit dem Preis auf der Landingpage und auf der Zahlungsseite übereinstimmt.
Bild Link: Stelle einen Link zum Hauptbild des Produkts bereit.
Verfügbarkeit: Auf Lager, Nicht auf Lager, Vorbestellbar oder Bestellbar.
Marke: Gib den Markennamen des Produkts an
Google Produktkategorie: Die von Google definierte Produktkategorie für Artikel.
Eintragsgruppen bei der Performance Max Kampagne
Eintragsgruppen sind ein Bereich innerhalb einer Asset Gruppe bei Performance Max Kampagnen mit Produktdatenfeed. Mit Eintragsgruppen kann man Produkte auswählen, die in den Anzeigen präsentiert werden sollen. Man kann alle Produkte des Produktdatenfeeds auswählen oder nur ausgewählte Produkte (Auswahl zum Beispiel nach Kategorie, Marke, Artikel ID, Zustand, Produktkategorie, benutzerdefiniertes Label, etc.) verwenden. Innerhalb einer Asset Gruppe kann man zusätzlich zur Eintragsgruppe weiterhin auch die verschiedenen Assets (Texte, Bilder, Videos, Anzeigenerweiterungen, CTA, URLs) verwenden. Eintragsgruppen können anhand der folgenden Attribute definiert werden, die in den Produktdaten im Merchant Center angegeben sind:
Produktkategorie: Ein Attribut basierend auf der Google Produkttaxonomie. Beispiel: Bekleidung & Accessoires > Kleidung > Kleider.
Marke: Der Name des Herstellers eines Produkts.
Artikel ID: Die Kennung (ID) für jedes Produkt.
Zustand: Der Zustand eines Produkts (Neu, Gebraucht und Aufgearbeitet).
Produkttyp: Ein Attribut, das basierend auf der Kategorisierung der Produkte zugewiesen wird (Beispiel: Haus & Garten > Küche & Esszimmer > Küchengeräte > Kühlschränke).
Kanal: Wo Produkte verkauft werden, entweder „lokal“ in einem Ladengeschäft oder „online“ über einen E-Commerce Shop.
Benutzerdefinierte Labels: Man kann bis zu fünf benutzerdefinierte Labels in den Produktdaten erstellen (Beispiel für Labelwerte: Saisonal, Bestseller).
Best Practices für Performance Max Kampagnen im E-Commerce
- Hochwertigen Produktdatenfeed bereitstellen
Ein gut gepflegter Produktfeed ist das Herzstück der Kampagne. Stelle sicher, dass die Produktbilder hochwertig sind, Preise korrekt angegeben werden und alle relevanten Informationen enthalten sind.
- Saisonale Trends berücksichtigen
Im E-Commerce spielen saisonale Trends eine große Rolle. Passe die Kampagne an besondere Ereignisse wie Weihnachten, Black Friday oder Sommerverkäufe an, um die Nachfrage optimal zu nutzen.
- Halte den Produktdatenfeed aktuell
Ein veralteter oder fehlerhafter Produktdatenfeed kann die Leistung der Kampagne erheblich beeinträchtigen. Aktualisiere regelmäßig Preise, Verfügbarkeiten und andere Produktdetails, um die Genauigkeit sicherzustellen.
- Ergänze Eintragsgruppen mit kreativen Assets
Obwohl im E-Commerce der Produktdatenfeed das zentrale Element ist, sollte man zusätzliche kreative Assets wie Videos, Bilder und Anzeigentexte in der Asset Gruppe bereitstellen. Diese erweitern die Möglichkeiten der Kampagne und können die Anzeigen vielseitiger machen.
- Wie interagiert Performance Max mit herkömmlichen Kampagnen?
- Wichtige Unterschiede & Merkmale: Demand Gen, Suchnetzwerk & Performance Max Kampagne
- Kannibalisierung bei Performance Max Kampagnen
Wie interagiert Performance Max mit herkömmlichen Kampagnen?
Performance Max hat Vorrang vor herkömmlichen Kampagnen, basierend auf verschiedenen Variablen:
Display Kampagnen ohne Produktdatenfeed
Kampagne mit höherem Ranking wird ausgeführt.
Display Kampagnen mit Produktdatenfeed
Dynamische Remarketing Anzeigen: Performance Max wird ausgeführt.
Andere Displayanzeigen: Kampagne mit höherem Ranking wird ausgeführt.
Suchnetzwerk Kampagnen
Keywords mit genauer Übereinstimmung (Exact Match): Suchnetzwerk Kampagne wird ausgeführt.
Keywords mit nicht exakter Übereinstimmung (Broad Match, Phrase Match): Performance Max Kampagne wird mit höherer Priorität ausgeführt.
Standard Shopping Kampagnen
Shopping Anzeigen in Such-/Shopping-/Partnersuchmaschinen: Performance Max wird ausgeführt.
Anzeigen auf Gmail und YouTube: Kampagne mit höherem Ranking wird ausgeführt.
Wichtige Unterschiede & Merkmale: Demand Gen, Suchnetzwerk & Performance Max Kampagne
>Performance Max Kampagne
Kampagnenziel: Maximiert die Performance auf allen Google Kanälen und Plattformen (Suche, YouTube, Discover Feed, Gmail, Display (GDN), Shopping, Google Maps).
Assets
Bild (Querformat 1,91:1, Logo 1:1, 4:1, Hochformat 4:5, Quadratformat 1:1)
Text (Überschrift, lange Überschrift, Beschreibung, finale URL oder URL Pfad, Firmenname, CTA)
Video (horizontal, quadratisch, vertikal)
- Gebotsstrategien: Conversion Volumen, Conversion Wert, Ziel-CPA, Ziel-ROAS
>Demand Gen Kampagne
Kampagnenziel: Generiert Nachfrage und erreicht die Zielgruppe auf den visuell ansprechendsten Werbeflächen von Google und YouTube. (YouTube Shorts, YouTube In-Feed, YouTube Home Feed, YouTube Watch Next, YouTube Suche, Discover Feed, Gmail und Google Video Partner).
Zielgruppen: Möglichkeit, einzigartige Zielgruppensegmente wie Lookalike Segmente zu nutzen.
Assets
Bild (Querformat 1,91:1, Logo 1:1, Hochformat 4:5, Quadratformat 1:1)
Text (Überschrift, Beschreibung, finale URL, Firmenname, CTA)
Video (Querformat, Hochformat, Quadratformat, Hochformat)
Karussellanzeige (Überschrift, Beschreibung, finale URL, Firmenname, CTA, Logo 1:1, 2–10 Bildkarten: Querformat 1,91:1, Hochformat 4:5, Quadratformat 1:1)
>Suchnetzwerk Kmpagne
Kampagnenziel: Suchnetzwerk Kampagnen sind ein bewährtes Mittel, um Nutzer anzusprechen, die aktiv nach bestimmten Keywords suchen. Im Gegensatz dazu nutzt Performance Max „Suchthemen“ & maschinelles Lernen, um relevante Suchanfragen zu identifizieren und passende Anzeigen auszuspielen.
Assets
Bild (Querformat 1,91:1, Logo 1:1, 4:1, Hochformat 4:5, Quadratformat 1:1)
Text (Überschrift, lange Überschrift, Beschreibung, finale URL oder URL Pfad, Firmenname, CTA, Sitelink Beschreibungen)
Gezielte Kontrolle: Mit Suchnetzwerk Kampagnen kann man spezifische Keywords priorisieren, während Performance Max breitere Suchintentionen abdeckt.
Datengewinnung: Suchnetzwerk Kampagnen liefern detaillierte Keyword Daten, die man zur Optimierung der Performance Max Kampagnen verwenden kann.
Kannibalisierung bei Performance Max Kampagnen
Unter Kannibalisierung versteht man in diesem Kontext, dass Performance Max Kampagnen Klicks und Conversions zum Beispiel von bestehenden Suchnetzwerk Kampagnen oder Brand Keyword Kampagnen „abziehen“. Dies kann passieren, weil Performance Max Kampagnen darauf ausgelegt sind, automatisch die besten Platzierungen und Zielgruppen zu finden – unabhängig davon, ob bereits andere Kampagnen für dieselben Keywords oder Zielgruppen aktiv sind.
- Warum kann Kannibalisierung bei Performance Max Kampagnen auftreten?
Die Hauptursache für Kannibalisierung liegt in der automatisierten Struktur von Performance Max Kampagnen. Diese Kampagnen nutzen keine spezifischen Keyword Targetings, sondern verlassen sich auf Googles maschinelles Lernen & „Suchthemen“, um relevante Suchanfragen und Zielgruppen zu identifizieren. Dabei können sie auch Suchanfragen abdecken, die bereits durch andere Kampagnen angesprochen werden:
Priorisierung durch Google: Google bevorzugt oft die Performance Max Kampagne gegenüber anderen Kampagnentypen.
Fehlende Kontrolle: Da Performance Max keine direkte Steuerung von Keywords erlaubt, können Überschneidungen mit bestehenden Kampagnen entstehen.
Brand Keywords als Conversion Treiber: Markenbegriffe haben oft eine hohe Conversion Wahrscheinlichkeit, weshalb Performance Max sie automatisch priorisiert.
Beispiele für Kannibalisierung
Suchnetzwerk Kampagnen: Wenn man eine Suchnetzwerk Kampagne hat, die auf bestimmte Keywords abzielt, könnte die Performance Max Kampagne dieselben Keywords verwenden und dabei Klicks generieren, die ursprünglich der Suchkampagne zugedacht waren.
Brand Keywords: Wenn man Kampagnen speziell für Markenbegriffe eingerichtet hat, könnte Performance Max ebenfalls Anzeigen für diese Begriffe ausspielen, wodurch die Performance der dedizierten Brand Kampagnen beeinträchtigt wird.
Wie erkennt man Kannibalisierung?
Um festzustellen, ob die Performance Max Kampagne bestehende Suchnetzwerk Kampagnen oder Brand Keyword Kampagnen kannibalisiert, sollte man folgende Schritte durchführen:
- Analyse der Kampagnenleistung
Vergleiche die Leistung der Suchnetzwerk Kampagnen und Brand Keyword Kampagnen vor und nach der Aktivierung der Performance Max Kampagne. Ein plötzlicher Rückgang von Impressionen, Klicks oder Conversions in diesen Kampagnen könnte auf Kannibalisierung hinweisen.
- Überprüfung der Berichte
Nutze die Berichte in Google Ads, um herauszufinden, welche Suchanfragen und Zielgruppen von der Performance Max Kampagne abgedeckt werden. Achte besonders darauf, ob Markenbegriffe betroffen sind.
- ROI Vergleich
Vergleiche den Return on Investment (ROI) der Suchnetzwerk Kampagnen und Brand Keyword Kampagnen mit dem ROI der Performance Max Kampagne. Wenn der ROI der Performance Max Kampagne steigt, während die anderen Kampagnen sinken, könnte dies ein Hinweis auf Kannibalisierung sein.
- Strategien zur Vermeidung von Kannibalisierung
Obwohl Kannibalisierung bei Performance Max Kampagnen nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, gibt es mehrere Maßnahmen, die man ergreifen kann, um sie zu minimieren:
- Verwendung von Ausschluss Keywords
Auch wenn Performance Max Kampagnen keine direkten Keyword Targetings erlauben, kann man Ausschluss Keywords hinzufügen. Dadurch verhindert man, dass Performance Max Anzeigen für bestimmte Begriffe ausspielt, die bereits durch die Suchnetzwerk oder Brand Kampagnen abgedeckt werden.
- Zielgruppen Signale gezielt einsetzen
Durch die Verwendung von Zielgruppen Signalen kann man Google Hinweise geben, welche Zielgruppen man mit der Performance Max Kampagne ansprechen möchte. Dies kann helfen, Überschneidungen mit bestehenden Kampagnen zu reduzieren.
- Separate Budgets festlegen
Weise der Performance Max Kampagne ein eigenes Budget zu, das unabhängig von anderen Kampagnen ist. So stellt man sicher, dass die Performance Max Kampagne nicht unverhältnismäßig viel Budget beansprucht.
Performance Max Kampagnen sind darauf ausgelegt, durch Automatisierung und maschinelles Lernen die besten Ergebnisse zu erzielen. Dennoch ist es essenziell, regelmäßig zu überprüfen, ob die Kampagne tatsächlich die Ziele erreicht. Ohne eine aktive Optimierung könnten wertvolle Potenziale ungenutzt bleiben oder Budgets ineffizient eingesetzt werden.
- Erfolgsmessung: Die richtigen KPIs identifizieren
- Testen und optimieren
- Der Kampagne Zeit geben
- Optimierung der Asset Gruppen/Eintragsgruppen
- Landingpage optimieren
- Die verschiedenen verfügbaren Berichte richtig nutzen
Erfolgsmessung: Die richtigen KPIs identifizieren
Bevor man mit der Optimierung beginnt, muss man wissen, welche Kennzahlen (KPIs) für die Performance Max Kampagne relevant sind:
- Engagement-Rate
Dazu gehören Interaktionen wie Videoaufrufe, Klicks auf Carousel Karten oder andere Aktionen innerhalb der Anzeigen.
- Cost per Engagement (CPE)
Zeigt die Kosten pro Interaktion.
- CTR (Click-Through-Rate): Die Klickrate
Die Click-Through-Rate (CTR) misst den Prozentsatz der Nutzer, die auf eine Anzeige klicken, nachdem sie diese gesehen haben. Sie wird berechnet, indem die Anzahl der Klicks durch die Anzahl der Impressionen geteilt wird. Die CTR gibt einen Hinweis darauf, wie ansprechend und relevant die Anzeige für die Zielgruppe ist. Eine hohe CTR deutet darauf hin, dass die Botschaft gut bei den Nutzern ankommt.
- CPC (Cost-per-Click): Kosten pro Klick
Der CPC zeigt an, wie viel man für jeden Klick auf die Anzeige zahlt. Er wird berechnet, indem die Gesamtkosten der Kampagne durch die Anzahl der Klicks geteilt werden. Der CPC hilft, die Effizienz der Kampagne zu bewerten.
- Klicks: Direkte Interaktionen mit der Anzeige
Die Anzahl der Klicks zeigt, wie viele Nutzer direkt auf die Anzeige geklickt haben. Dieser KPI ist eine grundlegende Metrik, um das Engagement der Zielgruppe zu messen.
- Conversions: Aktionen, welche die Ziele erfüllen
Eine Conversion tritt ein, wenn ein Nutzer nach dem Klick auf die Anzeige eine gewünschte Aktion auf der Landingpage ausführt, z. B. einen Kauf tätigt, ein Formular ausfüllt oder sich für einen Newsletter anmeldet.
- Conversion-Rate: Verhältnis von Klicks zu Conversions
Die Conversion-Rate misst den Prozentsatz der Nutzer, die nach dem Klick auf die Anzeige eine Conversion durchführen. Sie wird berechnet, indem die Anzahl der Conversions durch die Anzahl der Klicks geteilt wird. Die Conversion-Rate zeigt, wie effektiv die Anzeigen und Landingpages sind.
- Conversion Wert: Monetärer Wert der Conversions
Der Conversion Wert misst den Gesamtwert der Conversions, die durch die Kampagne generiert wurden. Dies ist besonders nützlich für E-Commerce Unternehmen, die den Umsatz ihrer Anzeigen bewerten möchten. Der Conversion Wert hilft, den ROI der Kampagne zu berechnen und zu verstehen, welche Anzeigen den höchsten Umsatz generieren.
- View-Through-Conversions: Indirekte Conversions
View-Through-Conversions treten ein, wenn ein Nutzer die Anzeige sieht, aber nicht sofort darauf klickt. Stattdessen führt er später eine Conversion durch, ohne direkt auf die Anzeige zurückzukehren. Sie zeigen den indirekten Einfluss der Anzeigen auf die Kaufentscheidung der Nutzer und helfen, die gesamte Wirkung der Kampagne zu verstehen.
- CPM (Cost-per-Mille): Kosten pro 1.000 Impressionen
Der CPM zeigt, wie viel man für 1.000 Impressionen der Anzeige zahlt. Der CPM hilft, die Kosteneffizienz der Kampagne zu bewerten, insbesondere wenn das Ziel darin besteht, Markenbekanntheit aufzubauen.
- CPV (Cost-per-View): Kosten pro Aufruf
Der CPV zeigt, wie viel man für jeden Aufruf der Videoanzeige zahlt. Der CPV hilft, die Effizienz der Videoanzeigen zu bewerten und zu optimieren.
- VTR (View-Through-Rate): Verhältnis von Impressionen zu Aufrufen
Die View-Through-Rate misst den Prozentsatz der Nutzer, die eine Videoanzeige angesehen haben, nachdem sie angezeigt wurde (Impression). Die VTR zeigt, wie ansprechend die Videoanzeige ist und ob sie die Aufmerksamkeit der Nutzer hält.
- Impressionen: Sichtbarkeit der Anzeige
Impressionen zeigen, wie oft die Anzeige angezeigt wurde. Dieser KPI ist besonders wichtig für Kampagnen, die auf Markenbekanntheit abzielen.
- Reichweite: Anzahl der erreichten Nutzer
Die Reichweite misst, wie viele einzigartige Nutzer die Anzeige gesehen haben. Sie ist ein wichtiger KPI für Kampagnen, die auf eine breite Zielgruppe abzielen. Die Reichweite zeigt, wie effektiv die Kampagne darin ist, neue Nutzer zu erreichen.
Testen und optimieren
Beobachte die Leistung der Kampagne und teste verschiedene kreative Ansätze. Passe Assets und Zielgruppen Signale an, um kontinuierlich bessere Ergebnisse zu erzielen. Welche Elemente der Kampagne können unter anderem getestet werden?
- Gebotsstrategie
- Assets (Bilder, Texte, Videos, Anzeigenerweiterungen, Produkte aus dem Produktdatenfeed)
- Zielgruppen Signale
- Landingpages
- …
Der Kampagne Zeit geben
Performance Max Kampagnen benötigen Zeit, um optimal zu funktionieren. Die Algorithmen lernen kontinuierlich dazu, sodass die Ergebnisse mit der Zeit besser werden. Ein Eingreifen kurz nach Kampagnenstart ist nur dann zu empfehlen, wenn es wirklich notwendig ist. Google empfiehlt, die Kampagne für den ersten Einsatz mindestens sechs Wochen laufen zu lassen, bevor die Leistung für mögliche Strategieanpassungen ausgewertet und verglichen wird. Sobald Kampagnen gut laufen, sollten häufige Änderungen oder Budgetkürzungen vermieden werden, um den Lernprozess nicht ständig zu unterbrechen.
Optimierung der Asset Gruppen/Eintragsgruppen
Performance Max Kampagnen kombinieren Text-, Bild- und Videoanzeigen, um auf verschiedenen Plattformen präsent zu sein. Die Qualität der bereitgestellten Assets spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Kampagne. Achte bei der Erstellung und auch bei der Optimierung der Anzeigen auf die von Google vergebene Bewertung der Assets (Anzeigeneffektivität). Diese reicht von „schlecht“ bis „sehr gut“. Tipps zur Optimierung der Assets:
Vielfalt schaffen: Lade mehrere Varianten von Bildern, Videos und Texten hoch, damit Google die besten Kombinationen testen kann.
Qualität sicherstellen: Achte auf hochwertige Bilder und Videos, um die Marke professionell zu repräsentieren.
Regelmäßige Aktualisierung: Tausche veraltete Assets aus und passe die Inhalte an saisonale Trends oder neue Angebote an.
Anzeigenerweiterungen: Teste verschiedene Anzeigenerweiterungen, um die Anzeigenleistung zu steigern und Anreize zur Interaktion mit der Anzeige zu setzen: Google Sitelink Erweiterung, Gutscheincodes, Preise, Anrufe, Callout Erweiterung, Snippet Erweiterung, Lead Formular.
Eintragsgruppen: Teste, ob bei Asset Gruppen mit Produktdatenfeed das Bereitstellen zusätzlicher Assets wie Bilder, Texte, Videos, etc. die Performance steigert.
Landingpage optimieren
Der Erfolg einer Kampagne hängt von vielen Faktoren ab, doch die Landingpage ist am Ende sehr entscheidend. Sobald die Anzeige die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden erregt hat, ist die Weiterleitung zur Website entscheidend: Eine zu lange Ladezeit, unklare oder minderwertige Inhalte oder eine komplexe Customer Journey können zu verlorenen Conversion Chancen führen. Daher ist es wichtig, Landingpages sorgfältig zu gestalten, um Inhalte zu bieten, die den Erwartungen der Nutzer entsprechen und ein einwandfreies Nutzererlebnis bieten.
Die verschiedenen verfügbaren Berichte richtig nutzen
Google bietet umfangreiche Berichte und Insights, die speziell für Performance Max Kampagnen entwickelt wurden, um die Zielgruppen besser zu verstehen, Kampagnen zu verbessern und die Strategie anzupassen:
- Kampagnen & Asset Gruppen Insights
- Asset Insights (Anzeigenleistung, Landingpages,…)
- Insight zur Performance der Shopping Produkte (bei Nutzung von Produktdatenfeeds)
- Insights zu Zielgruppen
- Insights zu Keywords & Suchbegriffen
- Insights zu Inhalten
- Wann und wo Anzeigen ausgeliefert wurden (Placements der Performance Max Kampagne)
- …
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